4. Kurstag: Die Verarbeitung nicht erinnerbarer Erlebnisse (Teil 1)

An einschneidende Erlebnisse aus der frühen Kindheit, dem Babyalter oder auch im Mutterleib können wir uns in der Regel nicht erinnern. Sie beeinflussen jedoch häufig unbewusst unser Leben von heute. Mit Hilfe von Rückgehtechniken spüren wir traumatische Erlebnisse dieser Art auf, zeichnen uns und die beteiligten Personen als Strichmännchen und verarbeiten das belastende Ereignis ähnlich wie am 3. Kurstag. Auf diese Weise kann eins unserer inneren Kinder Heilung erfahren, so dass uns seine Lebensenergie im Hier und Jetzt zufließen kann.

Um den Zugang zu weit zurückliegenden Erinnerungen zu finden, stellen wir uns eine schwierige Situation von heute vor, skizzieren sie mit Hilfe von Strichmännchen und malen unsere Gefühle von Angst, Wut oder Trauer farbig hinein. Dann stellen wir uns vor, dass sich diese Gefühle zu einer farbigen Kugel formen, die wir auf einem Zeitstrahl in die Vergangenheit rollen lassen: bis in die frühe Kindheit, die ersten Wochen nach der Geburt, die Geburt selbst oder auch belastende Erlebnisse in den 9 Monaten als Fötus oder Embryo.