8. Kurstag: Wohin führen die Wurzeln meines Baums?

Wir malen uns als Baum und gehen dann eine oder mehrere „Wurzeln“ zurück bis zu dem Punkt, wo die Energie blockiert ist: entweder die Wurzeln sind dort schwach, faulig, mit zu wenig Haarwurzeln; oder der nährende Untergrund ist felsig, steinig, zu trocken, zu nass oder auch sumpfig.

Die Wurzeln sind für das Auge unsichtbar - sie stehen für unser Unbewusstes, oft auch für die "Wurzeln" unseres Seins: unsere Herkunft (Familie), oft aber auch für belastende Ereignisse, die uns im Mutterleib, bei der Geburt oder im frühen Babyalter geprägt haben.

Wir legen die Hand auf die Stelle, die uns "anzieht", lassen Gefühle und innere Bilder kommen und erspüren, wo in unserem Leben Dinge passiert sind, die dazu geführt haben, dass wir uns von einem Teil unserer Lebensenergie abgeschnitten haben. Nach der Verarbeitung der belastenden Ereignisse kann die Energie wieder in den Baum strömen, so dass Stamm und Krone sich entsprechend verändern. Oft Thema mehrerer Sitzungen, in deren Verlauf - wie das Bild rechts zeigt - die Krone von Sitzung zu Sitzung größer, kräftiger und gesünder wird, so dass die Papiervorlage nicht mehr ausreicht und wir oft "anstückeln" müssen, damit der "neue Baum" genügend Platz hat.